Lines & Distance   Hoopers für taube - Rolli - alle hunde

Hoopers ist in Deutschland eine noch sehr junge Hundesportart, die erst Ende 2018 offiziell im DVG Aufnahme gefunden hat.

Diese Hundesportart ist für den Menschen und vor Allem für den Hund äußerst gelenkschonend.

Das Einzigartige bei Hoopers mit "Lines & Distance" ist, dass auch großrahmige Hunde, taube Hunde, Hunde mit körperlicher Beeinträchtigung und auch alte Hunde mit Hoopers "Lines & Distance" eine körperliche und geistige Auslastung finden, die ihnen bei anderen Hundesportarten verwehrt bleibt.

Lines & Distance ist eine liniengeführte und körpersprachlich basierte Ausbildungsmethode, die es ermöglicht, besonders weiche Lauflinien für die Hunde zu gestalten. Das bedeutet, dass der/die Hundeführer*in den Hund früh und kontrolliert auf die Ideallinie im Parcours bringt und dort hält, was gerade bei Richtungswechseln besonders wichtig ist. Harte Wendungen und abrupte Stopps werden so vermieden. Lines & Distance unterstützt den gelenkschonenden Charakter von Hoopers und ist für körperlich beeinträchtigte Hunde oder Rollstuhlhunde besonders geeignet. Hörzeichen werden dabei nur sehr dosiert eingesetzt.

 Lines & Distance, erweitert um einige spezielle Handzeichen anstelle der Hörzeichen, bietet auch Hundeführer*innen tauber Hunde die Möglichkeit, Hoopers mit Spaß und Erfolg zu betreiben.

Beide, Mensch und Hund lernen sich aufeinander einzulassen und es entsteht ein unsichtbares Band, das durch gutes Timing und gute Körpersprache dazu führt, dass der Hund sicher und auf große Distanzen durch einen Parcours geführt werden kann. Dabei spielt die Geschwindigkeit, mit welcher der Parcours abgearbeitet wird, keine Rolle. Im Focus liegt das Miteinander und das dazu nötige Vertrauen ineinander. Das Topping des Vertrauens ist dem Hund Mut zu machen die Distanzen vom Hundeführer weg zu arbeiten und vom Hundeführer den Mut zu haben den Hund gehen zu lassen.

Dieses Vertrauen und der Mut von Hund zu Mensch und umgekehrt wird im Training kleinschrittig und mit viel positiver Bestärkung erarbeitet.

Der Hundeführer lernt seinen Hund mit Körpersprache zu leiten und zu lenken. Der Hund lernt sich auf die Körpersprache des Menschen einzulassen und diese auch richtig zu lesen und umzusetzen.

All das fordert nicht nur zu Anfang von beiden, Mensch wie Hund, ein hohes Maß ab Konzentration.

Belohnt werden beide mit Spaß und vielen Endorphinen.