Hoopers E'Motion - Hundesport mit Suchtpotential

Hoopers ist in Deutschland eine noch sehr junge Hundesportart, die erst Ende 2018 offiziell im DVG Aufnahme gefunden hat.

Diese Hundesportart ist für den Menschen und vor Allem für den Hund äußerst gelenkschonend.

Das Schöne an Hoopers E'Motion ist, dass auch großrahmige Hunde, ältere Hunde und Hunde mit körperlicher Beeinträchtigung mit Hoopers E'Motion eine körperliche und geistige Auslastung finden können, die ihnen bei anderen Hundesportarten verwehrt bleibt.

Anders als im Agility müssen die Hunde nicht springen oder extreme Wendungen vollziehen. Im Hoopers werden mit Hilfe von Hoops (zu durchlaufende Bögen), Pylonen, flexible Tonnen, 1m Tunnel und Gate weiche Lauflinien erzeugt, die der Hund in Form eines Parcours abarbeitet. Geführt wird der Hund von seinem Hundeführer, der einen Führbereich von 2x2m hat. Der Mensch läuft also - auch anders als im Agility - nicht mit.

Bei dem körpersprachlichen Ansatz, wie ich ihn mit Hoopers E'Motion von Katrin Werdin vertrete, werden Wortkommandos nur sehr dosiert eingesetzt. Es ist mit dieser Ausbildungsmethode sogar möglich Hunde komplett nonverbal im Hoopers zu führen.

Hoopers E'Motion verbindet den Hundeführer mit seinem Hund auf eine recht ursprüngliche Weise - die der Körpersprache. Hunde verständigen sich untereinander sehr viel über Körpersprache, daher liegt es nahe dies für unsere Zwecke und zur besseren Kommunikation auszunutzen.

Beide, Mensch und Hund lernen sich aufeinander einzulassen und es entsteht ein unsichtbares Band, das durch gutes Timing und gute Körpersprache dazu führt, dass der Hund sicher und auf große Distanzen durch einen Parcours geführt werden kann. Dabei spielt die Geschwindigkeit, mit welcher der Parcours abgearbeitet wird, keine Rolle. Im Focus liegt das Miteinander und das dazu nötige Vertrauen ineinander. Das Topping des Vertrauens ist dem Hund Mut zu machen die Distanzen vom Hundeführer weg zu arbeiten und vom Hundeführer den Mut zu haben den Hund gehen zu lassen.

Dieses Vertrauen und der Mut von Hund zu Mensch und umgekehrt wird im Training kleinschrittig und mit viel positiver Bestärkung erarbeitet.

Der Hundeführer lernt seinen Hund mit Körpersprache zu leiten und zu lenken. Der Hund lernt sich auf die Körpersprache des Menschen einzulassen und diese auch richtig zu lesen und umzusetzen.

All das fordert nicht nur zu Anfang von beiden, Mensch wie Hund, ein hohes Maß ab Konzentration.

Belohnt werden beide mit Spaß und vielen Endorphinen.